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Manometrische Saughöhe

(Saughöhe, geodätische Saughöhe, Pumpe, Strahlrohrstrecke, Förderstrecke)

Wird vom Überdruck-Unterdruckmessgerät auf roter Skala (0 bis –1 bar = 0 bis –10 mWS) angezeigt. Beim Fördervorgang in der Regel größer als geodätische Saughöhe, da sie auch die Saughöhenverluste anzeigt. Stellt sich bei ruhender Wassersäule auf geodätische Saughöhe ein. Im Pumpenbetrieb können sich folgende Änderungen der manometrischen Saughöhe zeigen:

a) Manometrische Saughöhe steigt

  • Saugkorb verstopft
  • Sieb im Sauganschluss der Pumpe verstopft
  • Innengummierung in Saugleitung lose, klappt zusammen

b) Manometrische Saughöhe steigt, Ausgangsdruck fällt Förderstrom hat zugenommen, weil

  • Schlauch in der Förderstrecke geplatzt ist
  • Wasserentnahme in der Strahlrohrstrecke gestiegen ist
  • Druckbegrenzungsventil angesprochen hat und Wasser abgibt

c) Mamometrische Saughöhe fällt, Zeiger flattert; Pumpe „zieht” Luft, weil

  • Saugdichtringe in der Saugleitung oder im Sauganschluss undicht sind
  • Saugkorb nicht tief genug im Wasser eingetaucht (mindestens 30 cm!)
  • Luftpolster in Saugleitung ist 
    (Saugleitung überhöht verlegt – Bogen der Saugleitung höher als der Sauganschluss)

Merkblatt "Feuerlöschkreiselpumpen und Entlüftungseinrichtungen"

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