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Steigleitung "nass"

Mit Steigleitungen „nass” werden ständig unter Druck stehende Wasserleitungen bezeichnet, die in baulichen Anlagen fest verlegt sind und mit absperrbaren Feuerlösch-Schlauchanschlusseinrichtungen an den Löschwasser-Entnahmestellen versehen sind. Da Steigleitungen „nass” in der Regel an Verbundsysteme angeschlossen sind, muss zur Sicherstellung der Trinkwasserqualität eine ständige Erneuerung des Wassers gewährleistet sein. Daher müssen an den Enden der Steigleitungen häufig benutzte Entnahmestellen vorgesehen werden. Lässt sich dies nicht verwirklichen, muss eine Spülmöglichkeit am Rohrende eingebaut sein. Dabei muss mindestens das 1,5-fache des Wasservolumens von der Zuleitung zur Steigleitung einmal wöchentlich entwässert werden (automatische Spülung).

Entsprechend den Gebäudehöhen muss der notwendige Druck ggf. über Druckerhöhungsanlagen oder Druckminderer reguliert werden.

 

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