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Steigleitung "trocken"

Eine „trockene” Steigleitung dient ausschließlich der Löschwasserförderung durch die Feuerwehr, also nicht der Selbsthilfe. Sie ermöglicht der Feuerwehr die Einspeisung und Entnahme von Löschwasser ohne zeitraubendes Verlegen von Schläuchen. Die Steigleitung „trocken” hat keine Verbindung zur Trinkwasserleitung.

Löschwassereinspeisung:

  • Der Schlauchanschluss für die Löschwassereinspeisung ist (800 + / - 200 mm) über der Bewegungsfläche für die Feuerwehr oder in deren unmittelbarer Nähe gut sichtbar und gut zugänglich anzuordnen
  • Die Einspeisearmatur verfügt über 2 B-Anschlüsse und eine Entleerungsleitung . Sie sollte in einem Schrank nach DIN 14461 Teil 2 eingebaut werden. Der Schrank kann folgende Einbauformen haben:
    Form T Nische, Form E Einbauschrank, Form S Wandschrank
  • Die Einspeisearmatur verfügt über Rückschlagventile, wodurch beim Platzen einer Zuleitung der Abfluss von Wasser verhindert wird. Über den zweiten B-Anschluss bleibt die Löschwasserversorgung gesichert
  • Nach jeder Benutzung muss die Steigleitung „trocken” sorgfältig entleert und die Einspeise- und Entnahmestellen müssen wieder verplombt werden
  • Das Entleerungsrohr muss so verlegt sein, dass beim Entleeren kein Wasser in den Schrank fließen kann
  • Sofern die Einspeisearmatur nicht der tiefste Punkt der Steigleitung ist, muss am tiefsten Punkt eine Entleerung möglich sein
  • Ein entsprechender Hinweis ist an der Innenseite der Schranktür anzubringen

 

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