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Wasser

(Löschen, Löschmittel, Löschverfahren-Wasser: Sprühstrahl, Löschverfahren-Wasser: Vollstrahl, Löschmittel-Wasser+Zusätze)

Als kühlendes Löschmittel kommt bei der Feuerwehr praktisch nur Wasser, teilweise mit Netzmittelzusatz oder als Bestandteil von Schwerschaum, zur Anwendung. Wasser hat aufgrund seiner Molekülstruktur eine besonders hohe Wärmekapazität, d. h. die Eigenschaft, bis zu seiner vollständigen Verdampfung eine besonders große Wärmemenge aufzunehmen.

Allgemeine Eigenschaften:

  • Wasser ist chemisch eine farb-, geruch- und geschmacklose Flüssigkeit
  • Chemische Formel: H2O

Metallbrände können beim Löschen mit Wasser zur Freisetzung von Wasserstoff führen, der in Verbindung mit dem Luftsauerstoff explosionsartig abbrennen kann

  • Dichte: 1 kg/l
  • Gefrierpunkt: 0 °C (273,15 K)
  • Siedepunkt: 100 °C (373,15 K)
  • Verdampfungswärme: 2252 kJ/kg
  • Elektrische Leitfähigkeit: Löschwasser ist elektrisch leitend 
    Nur reines Wasser ist elektrisch nicht leitend
  • Hauptlöschwirkung:
    Wasser hat durch sein hohes Wärmeaufnahmevermögen bei Temperaturerhöhung und Verdampfung sehr stark abkühlende Wirkung. Diese Eigenschaft kommt insbesondere beim Löschen von Bränden der Brandklasse A zum Tragen. Der Wirkungsgrad hängt von der Verteilung ab (Größe der Wassertröpfchen) und ist beim Sprühstrahl besser als beim Vollstrahl.

Merkblatt "Brennen und Löschen"

Merkblatt "Löschmittel-Löschverfahren"

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